Institut Européen de Recherche, de Développement et d´Action
Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen       Entwicklungsorientierte Präventionsarbeit Für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitssystem ist das Wissen um die Schutz- und Risikofaktoren sowie eine Sensibilität für  individuelle Bewältigungskompetenzen und Ressourcen von grosser Bedeutung, die in dieser Weiterbildung für den  pädagogischen Alltag „entdeckt“, unterstützt und für die Kinder und Jugendlichen anwendbar gemacht werden sollen. Die Teilnehmenden lernen und erproben die Bedeutung von Resilienz im pädagogischen Alltag als psychische  Widerstandsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber biologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken.  Weiterhin lernen die Teilnehmenden die Wirkmechanismen einer erfolgreichen Bewältigung von belastenden Lebenssituationen durch vorhandene Fähigkeiten (Capabilites) (er)kennen. Dabei wird die Resilienz eines Kindes sowohl von unterschiedlichen  biologischen und psychosozialen Risikofaktoren, als auch vielfältigen personen- und umweltbezogenen Schutzfaktoren  beeinflusst. In dieser Weiterbildung werden die Risikofaktoren, denen Kinder ausgesetzt sind, und trotzdem zu standhaften,  optimistischen und fürsorglichen Erwachsenen entwickeln, erörtert. Aspekte und Inhalte des Seminars Auseinandersetzung mit dem Konzept „Resilienz“ Erarbeitung von Risiko- und Schutzfaktoren Resilienzforschung: Ergebnisse von Langzeitstudien über die Lebensspanne Salutogenese und Kohärenzgefühl Positive Psychologie Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und eigenen Ressourcen Resilienzförderung mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Institutionen Zusammenarbeit mit Eltern und Bezugspersonen unter Einbeziehung der Resilienzperspektive Ausgewählte praktische Methoden: Spielkompetenz von Kindern fördern mit der Methode des Kinderpsychodramas PERIK - Beobachtungsbogen zu positiver Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag Theorie und praktische Übungen der resilienzfördernden Pädagogik für  Kinder und Jugendliche qualifizieren die Teilnehmenden für die Herausforderungen des pädagogischen Alltags. Die TeilnehmerInnen sind in ihren Arbeitsfeldern wichtige Bezugspersonen bzw. Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und  auch Eltern. Die offene Kommunikation und der respektvolle Umgang sind die Grundlage einer guten Beziehungen, die  insbesondere für Kinder mit vielen Risikofaktoren von größter Bedeutung sind. Durch die Erfahrung von Selbstbestimmung  und Selbstwirksamkeit bei vielfältigen Gelegenheiten werden Kompetenzen zur Problembewältigung entwickelt. Ein Ziel der  Fortbildung ist es, diese Selbstwirksamkeit im pädagogischen Alltag erlebbar und einsetzbar zu machen.  Ihre Referentin: Annegret Fink Dipl-Psychologin & Therapeutin Kinderschutzbeauftragte Zeit: neue validierte Weiterbildung am 15. - 16.  Oktober 2019 (9:00 - 17:00 Uhr)   Ort: Soeurs Franciscaine,  50 av. Gaston Diderich  L-1420 Luxembourg Teilnahmegebühr: 395.- €  zuzügl. 44.- € Verpflegung (Mittagessen, Getränken und Snacks)
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Validierung durch die Kommission für Weiterbildung:  Antrag No 2017_03_ANB_58/1